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Ich bin Künstlerin, Regisseurin und Autorin. Ich lebe in Berlin und Wien.

Neben meiner Arbeit für Film und TV in Österreich und Großbritannien (z.B. Golden Girls FilmproduktionsGesmbH, NFTS London) habe ich regelmäßig komponiert und bin als Sängerin und Instrumentalistin in verschiedenen musikalischen Kollaborationen aufgetreten. Ich entwickelte künstlerische Projekte (Performances, Kurzfilme und TV-Programme) mit Laien, insbesondere mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. In der Zwischenzeit habe ich zwei Diplomstudien in Theater-, Film- und Medienwissenschaften sowie in internationaler Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Kulturwirtschaft abgeschlossen.

Im Jahr 2014 bin ich zum ersten Mal professionell an deutschen Stadttheatern tätig geworden: Ich assistierte am Deutschen Theater Berlin und war in den Spielzeiten 2016-19 als Regieassistentin am Maxim Gorki Theater tätig. Dort habe ich unter anderem mit Yael Ronen, Ersan Mondtag, Sebastian Nübling und Lola Arias zusammengearbeitet. Ich sammelte umfangreiche Erfahrungen im Bereich des "devised theatre". Und bin daran gewöhnt, in einem mehrsprachigen Umfeld auf und hinter der Bühne zu arbeiten.

Mein erstes Stück "Vatersprachmusik" wurde zum 3. und 4. Berliner Herbstsalon eingeladen. Es folgten weitere eigene Inszenierungen am Maxim Gorki Theater, die auf Festivals präsentiert wurden und u.a. ans Malmöer Stadsteater und Nationaltheater Mannheim reisten. Im Jahr 2019 gewannen mein Team und ich den Nachwuchswettbewerb des Theaters Drachengasse in Wien.

Ich arbeite regelmäßig für klassische Bühnenformate, führe Regie bei Videoarbeiten und entwickle Projekte an der Schnittstelle von Performance und Installation. Mein Ziel ist es, theatrale Erlebnisse zu erschaffen, die sich humorvoll und atmosphärisch mit der Poetik des Textes in allen möglichen Sprachen und Formen auseinandersetzen. Ich verwende gerne autobiografisches Material sowie popkulturelle Referenzen. Von einem queer-feministischen Standpunkt ausgehend, empfinde ich eine besondere Begeisterung und Notwendigkeit, mit Geschlechter- und Beziehungsstereotypen sowie Identitätskonstruktionen zu hinterfragen. Gleichzeitig bemühe ich mich, die Bedingungen der künstlerischen Produktion und Performance auf und hinter der Bühne (selbst-)kritisch aufzudecken.