Lebensmenschen (Regie: Isabella Sedlak)

 © Evi Pribyl

Lebensmenschen

Text

Kostüm | Bühne

Video

Kira Lorenza Althaler

Markus Bernhard Börger

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Stage | Costume
Video

Dino Pešut

Shahrzad Rahmani

Camille Lacadee

Theater Drachengasse | Wien, 2020

SIE, eine schwarze Österreicherin. ER, ein schwuler Kroate. Beide wissen nicht, was der nächste Schritt in ihrem Leben sein wird, aber sie wissen, dass sich ihre Vorstellung von Intimität nicht in einer Kleinfamilie verwirklichen lässt. Im Spannungsfeld ihrer Freundschaft diskutieren sie familiäre Bindung, Schwulsein, Rassismus und erotisches Begehren. SIE und ER sind ein Mikrokosmos jener Möglichkeiten, die ein bestimmter historischer Moment zulässt: Eine schwarze Österreicherin und ein schwuler Kroate, die keine traditionelle Liebesbeziehung haben und erst recht nicht verheiratet sind, zeugen ein Kind.

 © Barbara Pálffy

"Stets bleibt unklar, wo Spieler*in und Figur deckungsgleich und vermeintlich authentisch sind oder wo das Publikum doch nur in ein geschicktes Spiel mit den eigenen Zuschreibungen gelockt wird.


(...)


Es thematisiert – ohne sich in Selbstreflexion zu erschöpfen – das Theater als Mind Opener einer weiß, heterosexuell und männlich geprägten Gesellschaft, in deren (Burg-)Mauer (um den Titel des Wettbewerbs aufzugreifen) zurecht mehr und mehr Risse kommen."

Jury Statement by  Cornelia Anhaus,

Kolja Burgschuld, Anne Wiederhold

"Er müsse nur seinen Samen spenden, um sie zu befruchten. Doch darum geht’s im Stück immer weniger und auch nicht wirklich – sondern um das Ringen, die Suche nach Sinn und die Verzweiflung daran, keinen zu finden. Aber nicht wirklich (bier-)ernst, sondern sehr humorvoll."

KURIER